Geführte Totenberg-Wanderung
Wanderung zu den geologischen, kulturlandschaftlichen und archäologischen Besonderheiten des Totenbergs bei Staufenberg-Treis.
Der Totenberg bei Treis an der Lumda ist eine 357,5 Meter hohe Basaltkuppe mit bedeutenden geologischen, kulturlandschaftlichen und archäologischen Zeugnissen. Funde von Steinwerkzeugen belegen eine Begehung bereits vor 40.000 Jahren. Besonders zahlreich sind Hinterlassenschaften der Michelsberger Kultur sowie Spuren aus Bronze- und Eisenzeit. Auf dem Gipfelplateau liegt eine Ringmauer aus dem 9.–10. Jahrhundert, deren Reste noch sichtbar sind. Hinweise auf ältere Befestigungen sind bisher unbestätigt, jedoch möglich. Der Berg war über Jahrtausende ein Ort menschlicher Aktivität und zentralörtlicher Bedeutung. Er liegt inmitten einer historisch gewachsenen Siedlungslandschaft, deren Spuren bis heute erkennbar sind, und markiert zugleich die Grenze zweier früherer hessischer Territorien, deren Grenzsteine teils erhalten blieben. Im Rahmen einer etwa vierstündigen Wanderung wird den heute noch sichtbaren Relikten am Totenberg und in dessen landschaftlichem Umfeld nachgespürt.
Weiterführende Informationen zum Totenberg online:
Touristischer
Arbeitskreis Gießener Lahntäler unter: > Entdecken & Erleben >
Staufenberg > Totenberg
HV
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